#5 - „Du spürst dich dann wieder mehr“
Shownotes
Unser Körper weiß, was er tut, wir müssen ihm nur zuhören. Das gelingt mit Körperarbeit. So kann sich auch ein schreiendes Baby über die Mama regulieren. Für euch zum Mitnehmen: Wenn ein Baby weint, will es manchmal einfach etwas erzählen.
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00:00:03: Geburt neu gedacht.
00:00:06: Leuchtturm zum
00:00:08: Mama-Glück,
00:00:09: dein Hebermen-Bottkast für Mamas.
00:00:25: Und herzlich willkommen!
00:00:26: Hier ist wieder Alexandra und heute ist mit dabei ...
00:00:29: Martina Höferwegern.
00:00:31: Ich freue mich, dass du wieder da bist.
00:00:33: Wir haben uns heute was überlegt und zwar wollen wir über das Fühlen, über die Körperarbeit sprechen Und wir wollen euch ein bisschen was erzählen, wie unsere unterschiedlichen oder vielleicht auch sehr, sehr ähnlichen Zugängen zur Körperarbeit sind.
00:00:51: Genau!
00:00:52: Alexandra, du hast dir vor mir eigentlich eine Körperarbeits- oder eine Körperausbildung gemacht?
00:00:59: Das ist die Kraniosagrale Osteopathie.
00:01:01: Genau
00:01:02: und Du hast natürlich auch eine Yoga Ausbildung gemacht.
00:01:04: das ist ja... Wahnsinnig viel Körperarbeit eigentlich.
00:01:08: Erzähl mal, was ist denn da die Essenz dafür für die jetzt relevant wäre?
00:01:13: Für Mütter und ihre Babys?
00:01:16: Ja also die Kraniosakrale Osteopathie wende ich sehr häufig an bei Mamas in der Schwangerschaft wenn sie gestresst sind Wenn Sie schlecht schlafen oder auch das Gefühl haben Sie sind zu wenig mit sich im Kontakt.
00:01:33: Und dann bitte ich Ihnen das an Weil das eine Arbeit ist, wo man sich wieder mehr spürt.
00:01:39: Das heißt du legst auf der Liege Du wirst behandelt indem man die Hände ganz sanft auflegt und mit fastien- und muskulären Anteilen im Körper arbeitet.
00:01:53: Das heisst der Körper wird ganz schwer Er wird warm er entspannt sich Und dann versuche ich auch immer wieder Mit der Frau in Kontakt zu bleiben und sie fragen Spürst du jetzt gut deine Atmung?
00:02:06: Wo spürst Du sie, wie fühlt es sich an in deinem Körper.
00:02:11: Also immer wieder auch in diese Rückverbindung wahrzunehmen und zu lauschen was spielt sich jetzt in meinem Körper ab?
00:02:20: Und da sehe ich sehr viel Potenzial weil man sich immer mehr Stück für Stück besser kennenlernt.
00:02:28: Also man lernt seinen Körper besser spüren Man kann besser hinhören und bei sich bleiben, man bei sich sein.
00:02:38: Genau!
00:02:40: Und das Dor ist für mich in erster Linie auch die Atmung.
00:02:45: Und es ist ja sehr häufig so dass wir viel zu wenig unsere Atmungen beobachten.
00:02:53: Das reicht ja oft schon am Abend wenn ich im Bett liegt und dann drei bis fünf Atemzüge Mitgehe und einmal schau, wo bewegt sich was in meinem Körper?
00:03:07: Ist das eher im Brustkorbinein oder kann auch eine Bauchatmung sein.
00:03:12: Oder spüre ich hier irgendwo einen Druck oder eine Spannung ohne es zu bewerten?
00:03:17: Und dieses Beobachten finde ich ist der rote Faden, der ins Innere führt.
00:03:26: Siehst du das auch so, Marina?
00:03:28: Naja, ich habe vor kurzem Fortbildung gemacht, die mich sehr interessiert hat.
00:03:34: Weil mich einfach die Körperarbeit zunehmend mehr interessiert weil als Ärztin sind wir immer auch im Kopf und wenig in dem Spüren und im Körper Und Auch die körperliche Untersuchung an Patienten ist ja eine Berührung und sich das nochmal bewusst zu werden was ich da abspielt wie viele Schritte da notwendig sehen dazwischen Und ich habe da sehr viel gelernt bei der Ingrid Huber, die diese integrative Körperarbeit-Ausbildung anbietet.
00:04:06: Das war für mich ein wirklicher Wendepunkt auch in meiner alltäglichen Praxis, weil wenn ich selbst an mir arbeite mit meinem Atmen, mit meiner Selbstberührung vielleicht auch oder einfach nur zuhören – ganz genau zuhörn aber trotzdem bei sich bleiben können dann kommt diese Resonanzfähigkeit, also man spürt richtig die Resonanzfähigkeit zum anderen Menschen der mir gegenüber sitzt und das war für mich sehr faszinierend zu spüren was ich da tun kann wenn man das beobachtet.
00:04:43: Heißt es auch dass du dadurch mehr in dir bist und mehr Kraft hast den Tag auch zu schaffen?
00:04:52: Natürlich vielmehr!
00:04:54: Also ich bin ruhiger Ich merke, mich weniger die Dinge aufregen gleich wie sofort beim anderen bin und ich habe sofort wieder irgendeine Idee im Kopf.
00:05:03: Die Hoppala, das sagt mir da ist Alarmzeichen rot, dann muss sich das, dass das, ich muss gar nichts.
00:05:09: In erster Linie muss ich zuhören und bei mir bleiben.
00:05:13: Dann kann der andere Patient oder Mensch, der mir gegenüber sitzt auch in seine Kraft kommen weil er sich selbst reden hört.
00:05:21: Weil dieses Selbstwirksame am Menschen gegenüber mehr herauskommt, dass wenn ich gleich mit meinen Ideen und Gedanken das wieder zu pinseln.
00:05:31: Das ist spannend, dass du das sagst!
00:05:33: Weil... ...wenn junge Eltern zu mir kommen und das Baby sehr viel schreit – und das habe ich sehr oft die Leute dann sich vieles anschauen, was gibt es an Möglichkeiten?
00:05:47: Und da kommen sie zur Osteopathie.
00:05:50: Da ist er sehr häufig oder fast immer so dass ich aber mit der Mama und dem Baby, mit dem Papa so arbeite.
00:05:58: Dass das Baby wenn es jetzt weint und schreit und wirklich in diese Extase hineinkommt wo er es in eine Überstreckung schwitzt und also richtig schreitet wie am Spieß.
00:06:10: Am sichersten Ort der Welt ist nämlich bei seiner Mama.
00:06:16: Und dann passiert das was du jetzt genau gesagt hast.
00:06:20: Ich sag dann Du konzentrierst dich jetzt Zu groß Teil auf deinen Körper, auf deine Atmung.
00:06:27: Das Baby ist eta okay?
00:06:29: Aber jetzt nicht hundertprozentig baby-baby-baby sondern mindestens siebzig Prozent bei dir.
00:06:37: Super!
00:06:39: Und das kommt eben aus der emotionalen ersten Hilfe vom Thomas Harms wo ich auch eine Ausbildungsteil gemacht habe Und der hat uns das gelehrt, dass es ganz wichtig ist wenn die Mama bei sich ist dann das Baby lernt sich erst zu regulieren.
00:06:59: Das was du jetzt selber gesagt hast Es geht nur... Bei den Babys geht's wirklich nur über die Mama oder über dem Papa und dann mach ichs wenn sehr heftig ist ganz gerne dass der Papa auch hinter der Mama sitzt weil der Vater ja den Raum hält.
00:07:16: Der für seine Frau und für das Baby auch die Kraft gibt Und die Mama kann sich dann auf sich einlassen und das Baby reguliert sich dann über seine Eltern.
00:07:28: Genau, weil du sagst Raum halten!
00:07:31: Das ist auch so ein Stichwort, dass mich wieder an IKA, an diese integrative Körperarbeit erinnert, wo einer der ersten Male bei dem ersten, sagen wir mal ersten Wochenende, wo wir das Seminar hatten für unsere Räume... einfach uns einmal informiert haben und ein Bild gehabt, den selbst ein Bild gemacht haben.
00:07:50: Da ist zum Beispiel von einem Gelenk die Rede gewesen.
00:07:53: Da wurde von einem nicht Gelenksspalt gesprochen sondern von einem Raum.
00:07:59: Das Gelenke ist ein Raum.
00:08:01: Der Brustkorb ist ein Raum wo viel Platz hat.
00:08:04: Und das ist diese Grenzen zu sehen und wie viele Schichten da bis dorthin sind.
00:08:12: Immer tiefer dringende.
00:08:13: oder man hat einfach durch dieses Bewusstmachen dieser Grenzen, hat man auch seine eigenen Grenzen wieder wahrgenommen.
00:08:20: Und das nicht mehr so ganz offen.
00:08:23: und lasst nicht alles hinaus sondern schützt sich auch selber wieder und redet mit dem anderen indem er diese Grenze auch bewusst vor sich hat ja?
00:08:31: Oder berührt den andern auch indem er die Grenze sich bewusst macht.
00:08:35: Und es ist ja auch so, wie du sagst diese bewusste Grenze.
00:08:38: Das ist ja ganz wichtig bei der Babymassage, dass das Baby seine Haut, seine Grenzen spürt.
00:08:45: und deswegen ist ja die Berührung bei den Babys ganz ganz ganz wichtig.
00:08:51: Was mich so fasziniert ist, wenn jemand das Leben verlässt und stirbt da wird auch sehr viel über die Berörung gearbeitet bei diesen Menschen, bei den alten Menschen.
00:09:05: Auch hier dieser Ansatz, wo sind meine Grenzen?
00:09:09: Diese Berührung wahrnehmen.
00:09:11: Fällt dir dazu noch was ein?
00:09:13: Ja es ist schön dass du das sagst also Anfang und Ende.
00:09:15: Das sind wunderbare wirklich Wunder eigentlich die da geschehen.
00:09:21: Wir kommen aus der Flüssigkeit und wir werden wieder zu Staub.
00:09:25: Also das ist ein wunderbarer Bogen des Lebens den wird jetzt gerade spannen Der Geburt zum Sterben
00:09:33: Und da ist eben die Berührung ganz, ganz wichtig.
00:09:36: Essenziell ja?
00:09:37: Ja!
00:09:37: Die ist auch im Laufe des Lebens wichtig.
00:09:39: Das ist nicht nur zum Anfang und Ende wichtig.
00:09:41: Da hast du Recht.
00:09:43: Aber das ist wunderschön dass wir eigentlich immer durch Berührungen schon sehr heilsam sein können.
00:09:51: Was ich noch dazu sagen möchte wenn das Baby dann weint bei der Mama und den Raum halten, ist es wirklich auch wichtig dass man dieses Vertrauen hat seine Zeit braucht, sich zu regulieren.
00:10:05: Also das ist in meiner Praxis nicht etwas was sich in fünf Minuten erledigt sondern es kann wirklich oft zwanzig-fünfundzwanzig Minuten dauern und es kommt sehr häufig in Wellen.
00:10:18: und du merkst diese Regulation wird immer besser und das Baby lernt über Erfahrung.
00:10:25: Also wir lernen nicht nur, weil wir so gescheit lesen.
00:10:29: Sondern über Erfahrung.
00:10:31: und was ist diese Erfahrung?
00:10:33: Dass das Baby macht.
00:10:34: okay ich darf jetzt meine Geschichte erzählen.
00:10:38: Es ist mir vielleicht dort und da nicht so gut gegangen.
00:10:41: Jetzt wein' ich einmal ein bisschen Und zeig meinen Unmut.
00:10:46: Aber meine Mama hält mich und mein Papa ist da Und sie begleiten mich ohne dass sie mich schon wieder Und ruhe, ruhe.
00:10:55: Sondern ich darf einmal erzählen und das macht wirklich sehr viel.
00:11:03: Sehr gut!
00:11:04: Das erinnert mich auch an gewisse Menschen die mir oft in der Praxis gegenüber sitzen und weinen müssen.
00:11:10: Das Wichtigste ist lasse weinen und nicht gleich Trösten, gleich eine Lösung präsentieren.
00:11:17: Das Einzige was ich mache es ist Taschen durch hinreichen Und sie meinen lassen normalerweise, es ist ganz wichtig dass sich das lösen kann.
00:11:26: Die Geschichte erzählt werden kann.
00:11:28: Schön!
00:11:30: Die Emotion ist auch ein Teil der Sprache die raus muss
00:11:36: und entwickelt sich dann deiner Meinung nach durch so eine Prozessarbeit.
00:11:43: die Resilienz?
00:11:45: Kann hier mehr Resilience geschaffen werden?
00:11:48: Das denke ich mir sicher.
00:11:50: ja Ich bin jetzt da nicht wissenschaftlich informiert, aber das ist es nicht notwendiger.
00:11:55: Also ich glaube die Resilienz kann das Kind stärken indem's merkt... ...ich bin auch so erwünscht in diesem Zustand ja?
00:12:04: Ich brauche mich nicht verstellen.
00:12:07: Ich muss nicht irgendwie ruhig sein jetzt wieder weil das wird nicht akzeptiert sondern wir dürfen unsere Emotionen zeigen gerade in diesen Rahmen wo eben meine Eltern mein sicherster Hafen sozusagen umgießen.
00:12:20: Genau, so sehe ich es auch.
00:12:23: Und ich kann euch draußen meine lieben Familien, die da jetzt zuhören sagen... Es ist immer wieder faszinierend
00:12:31: wie
00:12:31: heilsam das ist und was für mich so toll ist eigentlich mit ganz wenigen Werkzeugen.
00:12:39: Man braucht nicht immer so viel sondern wie ihr das jetzt richtig gehört habt über den Atem, über die Körperwahrnehmung, über das Berühren.
00:12:52: Ein Teil der intekrativen Körperarbeit ist diese Berührung und dieses Wahrnehmen und Spüren des Körpers.
00:13:01: Und das Leibs eigentlich, weil da ist ja auch der Unterschied zwischen Körper- und Leib.
00:13:04: Natürlich!
00:13:07: Der Körper ist das was wir vermessen können die Parameter die wir messen können im Blut oder im Röntgenbild aber der Leib ist das, was wir erleben Und das, was wir spüren und dass durch die Berührung einfach.
00:13:23: es ist alles da.
00:13:24: Wir müssen es nur erkennen oder dürfen es erleben.
00:13:27: Und wir bestehen nicht nur als Körper sondern Körper, Geist und Seele
00:13:32: in einem.
00:13:35: Deswegen ist die Körperarbeit, das Spüren so wichtig nicht nur reden, sondern auch wahrnehmen.
00:13:44: Genau.
00:13:45: Spannend!
00:13:46: Und ich nehme wahr, dass dieser Podcast einfach toll ist.
00:13:48: Denn du machst Alexandra!
00:13:49: Du bist ideal dafür gemacht.
00:13:52: Und du bist ein idealer Gast, den ich einladen.
00:13:55: Also ihr werdet die Mediner noch öfters hören weil sie sich immer spannend mit ihr... Sie kommt immer mit neuen Ideen und neuen Erzählungen aus ihrer Praxis und da darf auch ich lernen.
00:14:08: und jetzt auch ihr.
00:14:09: Und das finde ich super schön, danke dass du da bist!
00:14:12: Danke dass ihr uns zuhört alle!
00:14:16: Ja
00:14:19: wir wollen jetzt noch einen schönen Ausgang finden.
00:14:21: oder fällt dir jetzt noch zur Berührung?
00:14:23: Zu deiner Ausbildung?
00:14:25: wenn du jetzt nochmal so einen Bogen zurück spannst Beginn deiner Ausbildung.
00:14:30: Du hast dann das erlebt, was das macht wenn du auch wirklich bewusst mit deinem Atem und deinem Körper verbunden bist?
00:14:37: Wenn jemand gegenüber mit dir spricht gibt es noch irgendeinen wichtigen Punkt und eine Erkenntnis deine Ausbildung?
00:14:45: Ich war einfach so.
00:14:46: diese Wiederentdeckung des Körpers.
00:14:48: ja also jetzt ist einfach dieses neue Erlebnis dass man selbst im Körper spürt wenn man seine Ausbildung gemacht hat und sich damit beschäftigt hat mehr dass man mehr selbst wirksam ist dass man eben nichts tun muss, sondern es einfach geschehen lassen darf und das da nicht mehr passiert oder weniger passiert.
00:15:07: Also macht schon genug Selbstwirksamkeit wenn man einfach da ist und zuhört.
00:15:14: Und es gibt einfach viele Dinge in der Praxis die ich so in diesem Blickwinkel jetzt sehe, die mir eine eigenen Grenzen zu erkennen, zu sehen Ich kann da nichts verändern, ich muss auch nichts verenden, sondern Darum auch die Menschen, der mir gegenüber sitzt diese Selbstbemächtigung quasi wieder zurückzugeben.
00:15:33: Seine Eigenverantwortung ihm zu lassen.
00:15:35: Es ist oft auch sehr viel wert und es sind viele Dinge noch, die ich gelernt habe.
00:15:40: aber das wäre jetzt das würde den Rahmen sprengen.
00:15:42: Aber es hat mich einfach fasziniert wie meine Veränderungen in der Praxis auch wirksam wird dass sich einfach auch die Grundstimmung der Praxis verändert hat.
00:15:52: Wahnsinn!
00:15:54: Und so wie du so schön gesagt hast, das ist ja wirklich so.
00:15:57: Ich bin genug und das Leben hat recht oder hat eigentlich immer Recht.
00:16:03: Wir haben jetzt ein kleines Unwetter da draußen, dass aufzieht.
00:16:07: Das wird sich dort dann hören.
00:16:09: also es wird ein bisschen stürmisch und da möchte ich gleich einen schönen Übergang schaffen weil Berührung und Vorbereitung in der Geburt Geburt ist ja eine enorme Kraft.
00:16:27: Das ist auch wie wenn ein Gewitter aufzieht und die Wellen kommen, wir haben im Podcast den Leuchtturm.
00:16:36: Fällt dir da von der Berührung her Geburt etwas ein?
00:16:42: Also das was ich ganz klar hier sehe Wenn ich diesen Weg der Körperarbeit und dieses bewusste Wahrnehm an meines Körpers schon in der Schwangerschaft geübt habe, ich den Weg der Geburt leichter gehen kann.
00:16:59: Natürlich ja!
00:17:00: Also wenn ich mir vorstelle bei meiner ersten Geburt war für mich das Aha-Erlebnis Ich darf den Schmerz nicht wegratmen.
00:17:10: Das hab' ich lange Zeit gemacht weil das ist so in meinem Kopf gewesen, ne?
00:17:14: Ich muss es weg atmen Nein... Mitnehmen.
00:17:18: Ich muss den Schmerz mitnehmen und mit dem Schmerzen mitatmen, weil der Schmerze ist notwendig damit das Kind herauskommt, damit er die Gebärmung bearbeiten kann.
00:17:27: Das war mein Haar-Erlebnis bei meiner ersten Geburt, dass ich mich auf den Scherz einlasse, dass sich in Spüre wahrnehme wann er kommt dazwischen meine Pausen mir gönne und von der Atmung her den Schmelz begleiten kann.
00:17:41: aber ich darf ihn nicht weg atmen, denn ich muss ihn eher zulassen.
00:17:45: Genau, das ist so wie ich sage es auch immer eine Welle auf der man reitet.
00:17:52: Und nicht das Surfbrett wegschmeißen und dann sagen ja genau Sondern wirklich aufsteigen auf dieses Brett und sagen jetzt lasse ich mich ein Auf diesen Prozess um mit dieser Welle mitzuschwemmern.
00:18:08: Das heißt Es ist eigentlich alles in uns.
00:18:12: Wir müssen's nur nehmen zum richtigen Zeitpunkt.
00:18:15: Die Vorbereitung ist schon atmen, Körper selber wahrnehmen, kennenlernen und sich auch einlassen.
00:18:21: Und vertrauen dass der Körper weiß was er macht ja auch von den Positionen unter der Geburt oder von den Stellungen nicht sich sagen lassen wie muss ich sitzen?
00:18:31: Wie muss ich stehen?
00:18:32: Wie muß ich atmen sondern spüren lernen mehr wo is mir Atem?
00:18:36: jetzt hinatmen dort wo's weh tut vielleicht
00:18:40: Und diesen inneren Kompass auch zuhörend und lauschen.
00:18:43: Was das ist ein super Wort, ja genau.
00:18:46: Einfach so wirklich der Körper weiß es.
00:18:48: Ich muss es nur erkennen können am richtigen Zeitpunkt noch nicht in die Angst verfallen oder in die Panik, wo ich dann nicht mehr wahrnehmen kann, weil ich nur mit meinem Dunkelblick mehr schauen kann.
00:18:58: Und da hilft natürlich auch die Hebamme von außen oder die Begleitung, die dabei ist, also indem sie berührt, indem sie dort berührt was angenehm ist
00:19:09: Genau.
00:19:09: Und was ich zur Geburt noch sagen möchte, ich kann mich nur an meine eigenen Geburten erinnern.
00:19:16: wenn man dann an diese Grenze kommt wo man das Gefühl hat so jetzt möchte ich alles zusammenbacken und tausend Klafter unter die Erde Jetzt gehe ich weg Ich mag es nicht mehr Dann dauert's auch nicht mehr lange.
00:19:30: Das habe ja schon empfunden
00:19:32: Ja?
00:19:32: Und... Man weiß aber Es hilft jetzt nichts loslassen.
00:19:40: Also ich muss dem vertrauen, was in mir ist und was jetzt kommen darf und dann löst sich wirklich etwas.
00:19:49: das ist wie ein Wasserfall der dann auf einen Wasserkraftwerk eine Schleuse öffnet und dann geht es von selber.
00:20:00: Hast du das auch so empfunden?
00:20:01: Genau Und dann kann ich mit tun auch.
00:20:04: Also da ist es auch so, dass man sagen kann jetzt kann ich mittepressen.
00:20:07: Jetzt kann ich mich helfen.
00:20:09: Jetzt spürt man auch warum der Schmerz notwendig war,
00:20:12: wenn ich
00:20:13: bis jetzt ausgehalten
00:20:14: habe
00:20:15: oder nicht ausgehalten hab.
00:20:16: eben das ist genau das falsche sondern einfach den ich erlebt habe und den ich immer versucht habe aufzunehmen mit meinem Atem Und nach unten zu denken oder nach unten, zu atmen.
00:20:29: Genau in diese Öffnung hinein und das ist...
00:20:31: Tofis
00:20:32: jetzt is gut!
00:20:34: ...und es braucht's jetzt einfach.
00:20:35: Genau.
00:20:36: Madena, jetzt haben wir gerade ein Baby geboren.
00:20:40: Für beide das vierte.
00:20:44: Wow, also es war wunderschön sich mit dir heute so toll auszutauschen.
00:20:50: Danke noch einmal dass du dir diese Zeit genommen hast?
00:20:53: Gerne
00:20:54: Und ich hoffe, wir sehen uns bald wieder und euch da draußen wünsche ich einen wunderschönen Tag.
00:21:00: Bis zum nächsten Mal!
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